| Glossar |
| Alle A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z |
| Bezeichnung |
Erklärung |
| Aimbot |
Aimbot
Cheat-Programm, das bei Ego-Shootern automatisch Ziele ins Visier nimmt, so dass diese nicht verfehlt werden können.
|
| Ban |
ban
Englisch für Ban nen/verbannen. Einen Spieler meistens dauerhaft sperren, so dass er sich (zum Beispiel mit seiner IP-Adresse oder seinem Benutzernamen) nicht mehr auf einem bestimmten Server einloggen kann, um dort zu spielen. Dient dazu, störende Spieler auszuschließen. Erfolgt die Sperrung nicht dauerhaft, wird auch vom tempban (temporary Ban ) oder timeban gesprochen, also einer zeitweiligen Verbannung. Bei einer dauerhaften Sperrung wird auch die Bezeichnung permban (permanent Ban ) benutzt. |
| ban |
banEnglisch für Ban nen/verbannen. Einen Spieler meistens dauerhaft sperren, so dass er sich (zum Beispiel mit seiner IP-Adresse oder seinem Benutzernamen) nicht mehr auf einem bestimmten Server einloggen kann, um dort zu spielen. Dient dazu, störende Spieler auszuschließen. Erfolgt die Sperrung nicht dauerhaft, wird auch vom tempban (temporary Ban ) oder timeban gesprochen, also einer zeitweiligen Verbannung. Bei einer dauerhaften Sperrung wird auch die Bezeichnung permban (permanent Ban ) benutzt. |
| Base camper |
Base-Camper
Ein Base-Camper ist eine Unterart des Spawn-Camper. Hierbei wartet er in oder in der Nähe der gegnerischen oder eigenen Basis (engl. base) wo sich üblicherweise die Spawnpunkte befinden (überwiegend bei Spielmodi wie Capture the Flag oder ähnlichen). Meistens dient dieses ungern gesehene Verhalten dem Herausschinden von Zeit bzw. zur kurzfristigen Blockade des gegnerischen Teams . |
| Bot |
Bot
Computergesteuerter Spieler. Bot s kommen hauptsächlich in Ego-Shootern (z. B. Counterstrike) vor. Im Bereich der MMORPGs werden illegalerweise Bot s eingesetzt, um monotone Tätigkeiten wie das Sammeln von Erfahrung oder Gegenständen nicht selbst ausführen zu müssen. |
| Bratzen |
bratzen Verb, das in Ego-Shootern Dauerfeuer auf einen oder meist mehrere Gegner beschreibt. Dabei geht man nicht mit den üblichen Mitteln vor, einzelne gezielte Salven oder Kugeln abzugeben, sondern verschießt fast die gesamte Munition, die im Magazin vorhanden ist, um einen möglichst hohen Schaden anzurichten. Geübte Spieler können dabei durch Bewegung des Fadenkreuzes nach unten und meistens auch zur Seite auftretendes Verziehen/Recoil der Waffe ausgleichen. Sehr gebräuchlich in der Counter-Strike-Szene. |
| Bunny-Hopping |
bunny-hopping
Der Spieler springt ständig und versucht, durch gutes Timing keinen einzigen Schritt zu laufen. Dadurch steigt die Bewegungsgeschwindigkeit immer weiter an. Diese Art der Fortbewegung funktioniert prinzipiell in allen Quake-1-engine basierten Spielen und ist ein essentieller Faktor von Q3. Auch in Counter-Strike funktionierte diese Art der Fortbewegung, jedoch wurde sie ab Version 1.3 abgeschafft. In RTCW bzw. ET funktioniert das bunny-hopping nur, wenn man auf schräg abschüssige Flächen springt bzw. bei gleichzeitiger Verwendung der Sprinttaste. Angewendet wird dies auch bei Spielen wie Battlefield 2 oder Counterstrike, um dem Feuer des Gegners auszuweichen und zu verhindern, dass man tödlich getroffen wird. |
| Camper |
CamperIn Ego-Shootern: Abfällig für Spieler, die nahezu bewegungslos und lange an bestimmten Stellen auf potentielle Opfer lauern, häufig hinter Kisten versteckt. Werden als spielflusshemmend angesehen und sind nicht gerne gesehen, da das Spiel dadurch unnötig in die Länge gezogen wird (zum Beispiel bei Counter-Strike oder Unreal Tournament) oder ein Schneeballeffekt auftritt, so dass nach einiger Zeit immer mehr Spieler campen. In manchen öffentlichen Servern ist allerdings ein sog. „Campometer“ integriert, dass dem Spieler nach einer gewissen Zeit, in der er sich kaum oder gar nicht bewegt, Geld abzieht, so dass sich das Campen nicht lohnt. |
| Cheater |
Cheater(engl.: Betrüger) Ein Spieler, der Mittel einsetzt, die ihm gegenüber den Mitspielern (bzw. dem Computergegner) einen unfairen Vorteil verschaffen. Zu unterscheiden sind oft im Einzelspielermodus versteckte Cheats, die sich meistens durch bestimmte Tastenkombinationen aktivieren lassen und Cheats, die mit Hilfe von Programmen das Betrügen im Mehrspielermodus erlauben. Da in dieser Spielform Wert auf den Wettbewerb gelegt wird, ist das Cheaten dort verpönt. In diesem Zusammenhang wird oft das Wort h4x oder hax verwendet, was bedeutet, ein Spieler nutzt einen „Hack“ (Cheatprogramm). |
| Clan |
Clanvirtuelle Mannschaft, Zusammenschluss von Spielern, alternativ auch ally, Allianz oder Gilde. (siehe E-Sport) |
| Corpsecamper |
CorpsecamperEin Gegner wartet in der Nähe der Leiche eines getöteten Spielers, um diesen nach seinem Wiedererscheinen(respawn)erneut zu töten. |
| CTF |
„Capture The Flag“, Spielmodus, bei dem man die gegnerische Flagge zur eigenen Basis bringen muss |
| CW |
ClanwarEine Spielrunde, in der zwei „rivalisierende“ Clans gegeneinander antreten. |
| Deadnade |
Eine Granate (engl. Grenade, kurz Nade) die von einem Spieler geworfen oder entsichert wurde und erst nach dem Ausscheiden des Spielers (Dead) explodiert, wird als Deadnade bezeichnet. Das kann passieren, wenn der Spieler beim Werfen der Granate von einem anderen Spieler überrascht und gefraggt wird. |
| disconnect,dc |
Mit disconnect (engl. trennen) ist die Trennung der Netzwerkverbindung gemeint. Dabei sind ungewollte disconnects durch Verbindungsfehler und gewollt herbeigeführte disconnects, um z.B. einer drohenden Niederlage aus dem Weg zu gehen, zu unterscheiden. |
| DM |
„Death Match“, Mod us bei Ego-Shootern, bei dem mehrere Spieler gegeneinander spielen. In RPGs auch oft Bezeichnung für den Spielleiter (Dungeon Master, auch Game Master). |
| DMG |
Eine Abkürzung für „Damage“ (zu deutsch: Schaden), welche einfach nur den verursachten Schaden eines Angriffs bezeichnet. |
| Drop/Droppen |
Drops sind Gegenstände bzw Items, die ein Gegner „fallen lässt“. Drops werden gelootet. Mittlerweile wird der Begriff „Drop“ oft durch „Loot“ ersetzt. siehe Loot. In Strategiespielen bezeichnet Drop bzw. das Droppen auch eine Art des Angriffes. Hierbei werden die Einheiten mithilfe von Transporteinheiten direkt in der Basis des Gegners „fallen gelassen“ |
| Facial/Header |
Synonym für einen genauen „Headshot“, also einen besonders guten Treffer. Auch eine humoristische Anspielung an den in der Pornoindustrie gebräuchlichen Begriff |
| FPS |
engl. Frames per Second = Bilder Pro Sekunde die angezeigt werden (abhängig von der Leistungsfähigkeit des Computers).auch als Abkürzung für First Person Shooter (Ego-Shooter). |
| Frag |
Ist in Ego-Shootern die Bezeichnung für den Abschuss bzw. virtuellen Tod eines Mitspielers – das eigene Ausscheiden wird als Death bezeichnet |
| Frag Dieb |
Ein Fragdieb erledigt einen Gegner, der sich in einem Kampf mit einem anderen Spieler befindet. Er 'klaut' dem Spieler den Frag . |
| Fraggen |
Bezeichnet entweder den Vorgang des Abschießens selbst oder ersetzt/verkürzt das Spielen des Ego-Shooters im eigentlichen Sinn. Die Frag e: „Gehen wir Frag gen?“ bedeutet etwa „Hast du Lust, ein bisschen (einen Ego-Shooter) zu spielen?“. |
| Friendly Fire |
Abgekürzt ff, bezeichnet den Beschuss von befreundeten Kräften und spielt vor allem in teambasierenden Spielen (vornehmlich Ego-Shootern) eine Rolle. Klassischerweise kennt Friendly Fire zwei Zustände (ein und aus). Manche neuere Shooter bieten allerdings zusätzlich die Möglichkeit, den Eigenbeschuss auf einer prozentuellen Skala zu relativieren, zum Beispiel mit 75 Prozent, so verursachen Treffer auf das eigene Team nur 75 Prozent des Schadens.Dieses Feature verleiht vielen Spielen zwar mehr Realismus und verhindert ein unüberlegtes Handeln (wild auf alle bewegten Objekte zu schießen) allerdings ermöglicht aktiviertes Friendly Fire Player Killern / Team Killern erst, ihre spielbehindernde Vorgehensweise auszuleben. Bei manchen Spielen ist es auch möglich, dass der verursachende Spieler selbst den FF-Schaden erleidet, was in diesem Sinne die ideale Lösung ist. |
| FW |
Abkürzung für „Fun War“ oder „Friendly War“. Zwei Clans spielen zum Spaß gegeneinander. |
| GG |
Abkürzung für Good Game, zu deutsch „Gutes Spiel“. Wird oft nach einem spannenden, guten Spiel über die Chatfunktion verbreitet. |
| Glitch |
Ein Fehler oder eine Ungereimtheit im Spiel. Eng verwandt mit „bug“. |
| God,Godmode |
zu deutsch „Gott“ bzw „Gott-Modus“, üblicherweise die Bezeichnung für eine spezielle Gruppe von Cheats, welche den Spieler unverwundbar machen. Ein bekanntes Beispiel für einen solchen Cheatcode stellt „IDDQD“ aus dem Spiel Doom dar, der mittlerweile auf diversen Merchandise-/Scherzartikeln verwendet wird. Wird auch im Zusammenhang mit Glück verwendet „Hast du godmode an?“ |
| Headshot |
Zu deutsch Kopfschuss, ist ein Treffer, der bei vielen Ego-Shootern zwar besonders schwierig ist, da die entsprechende Trefferzone sehr klein ist, aber den Gegner meistens direkt tötet. Ein Headshot ist daher sehr effektiv. |
| Hitbox |
Ein virtueller, für den Spieler nicht sichtbarer, Bereich um ein 3D-Modell welcher der Gameengine bei der Berechnung von Kollisionsdaten und ähnlichem hilft. Als technische Grundlage für Hitbox en werden Bounding Volumes verwendet. |
| Igm |
In-Game Message, Nachricht innerhalb des Spiels. |
| Ign |
In-Game Name also die Bezeichnung des Spielers im Spiel. |
| Ingame |
Tätigkeiten und Nachrichten (auch: Ingame-Werbung) innerhalb des Spiels. Zum Beispiel: „Jemandem Ingame eine Nachricht zukommen lassen“ (anstatt ihn per Telefon anzurufen). Geläufige Kurzform auch ig. |
| Kick |
Verweis vom Server, in der Regel auf Grund unfairer Spielweise, Beleidigung anderer Spieler oder ähnlicher Verstöße. Sozusagen ein virtueller Platzverweis. |
| Kickban |
Bei einem kickban wird der Spieler vom Server geworfen und gleichzeitig für eine bestimmte Zeit oder dauerhaft gesperrt (siehe ban). |
| Kill-Ratio |
Killratio oder auch Fragverhältnis/Kills per Death (KD)/Kill/DeathRatio (KDR) ist der Quotient aus der Anzahl von eigenen Abschüssen (Kills, Frag s) und der Anzahl der eigenen Tode (Deaths), zum Beispiel 20:10 (20 Frag s, 10 Deaths) ergibt 2.Insbesondere in freien Endlosspielen (Deathmatch) gibt die Killratio einen Hinweis auf die Fähigkeiten eines Spielers. |
| KoS |
steht als Abkürzung für Kill on Sight: Übersetzt - Töten bei Sichtung. Ein bestimmter (bekannter) Gegner bzw. Mitspieler wird sofort nach dessen Erkennen angegriffen und umgebracht. Ursache ist meistens eine Meinungsverschiedenheit zwischen den beiden Spielern, die häufig nichts mit dem eigentlichen Spielgeschehen zu tun hat. Wird übertrieben wiederholt als Racheakt verwendet. Da KoS meistens einseitig ist (Stärkerer Spieler gegen Schwächeren) muss fast immer ein Spieleleiter/Game Master eingreifen, um dem wiederholt getötetem Spieler ein weiterspielen zu ermöglichen. Bei manchen MMORPG Spielen hat das Ableben eines Spieler dauerhaft negative Auswirkungen auf seinen Status (Rangliste, Lebenspunkt, Skills), so dass KoS auch verwendet wird um einen speziellen Spieler intensiv zu schwächen. |
| Lag |
Unterbrechungen im Spielfluss auf Grund technischer Probleme. Diese können Verbindungsfehler zwischen Server und Client oder auch mangelnde Systemleistung des Servers oder eines Clients zur Ursache haben. Bei Ego-Shootern tritt dadurch eine Verzögerung auf, die dem Spieler eine veraltete Spielsituation darstellt. Siehe auch Lagger. |
| lamer |
deutsch: Trantüte, ein abwertender Begriff für jemanden, der z.?B. von der Community als nicht fair empfundene Taktiken anwendet wie z.?B. Campen, bewusstes Ausnutzen von Lag-Effekten, oder jemanden, der sich aufspielt, andere stört, sie als Cheater diffamiert, Abmachungen zwischen Spielern nicht einhält oder sich auf andere Weise unbeliebt macht. Generell also ein Spieler, der in irgendeiner Weise ?nervt? und den anderen den Spaß am Spiel nimmt, ohne jedoch gegen fest vorgeschriebene Regeln zu verstoßen oder Cheats zu benutzen. Die Herkunft des Begriffs ist nicht ganz geklärt. Einige glauben, dass der Begriff aus der Skateboarder-Szene stammt, wo das Adjektiv lahm schon länger abwertend benutzt wird. Gelegentlich werden auch Newbies aufgrund ihrer schlichten Unwissenheit und Unerfahrenheit bezüglich den Umgangsformen im Internet als lamer tituliert. Weiterhin wurde ein bekannter polymorpher Bootblock-Virus Ende der achtziger Jahre ?Lamer Exterminator? genannt (Commodore Amiga). |
| Lammer |
deutsch: Trantüte, ein abwertender Begriff für jemanden, der z. B. von der Community als nicht fair empfundene Taktiken anwendet wie z. B. Campen, bewusstes Ausnutzen von Lag-Effekten, oder jemanden, der sich aufspielt, andere stört, sie als Cheater diffamiert, Abmachungen zwischen Spielern nicht einhält oder sich auf andere Weise unbeliebt macht. Generell also ein Spieler, der in irgendeiner Weise „nervt“ und den anderen den Spaß am Spiel nimmt, ohne jedoch gegen fest vorgeschriebene Regeln zu verstoßen oder Cheats zu benutzen. Die Herkunft des Begriffs ist nicht ganz geklärt. Einige glauben, dass der Begriff aus der Skateboarder-Szene stammt, wo das Adjektiv lahm schon länger abwertend benutzt wird. Gelegentlich werden auch Newbies aufgrund ihrer schlichten Unwissenheit und Unerfahrenheit bezüglich den Umgangsformen im Internet als lamer tituliert. Weiterhin wurde ein bekannter polymorpher Bootblock-Virus Ende der achtziger Jahre „Lamer Exterminator“ genannt (Commodore Amiga). |
| Map |
Der Begriff „Map“ (engl.: Landkarte) bezeichnet einen abgegrenzten Teil der Spielwelt mit allen zugehörigen Dingen (3D-Objekte, Texturen, Geräuschkulisse, usw.). Eine Map bezeichnet prinzipiell dasselbe wie ein Level, in Shootern wird jedoch meist von „Maps“ gesprochen. |
| Maphack |
Als 'Maphack' werden Programme bezeichnet, welche die normalerweise verborgene Map eines Spieles (insbesondere Echtzeit-Strategie) enthüllen. Da man durch das Benutzen dieser einen unfairen Vorteil erhält, werden sie als Cheats eingestuft. |
| Messern |
Manchmal auch gemessert oder wegmessern. Bezeichnet das Ausschalten eines Spielers (in einem Ego-Shooter) mit Hilfe eines Messers. Dieses wird als besondere Leistung empfunden, weil der Angreifer bei einer Messerattacke der Feuerwaffe des Gegners ausgeliefert ist. Aufgrund der Popularität des Spieles Counterstrike, bei dem jeder Spieler ein Messer als Standardausrüstung erhält, wird der Begriff oft als Synonym für das Frag gen mittels Nahkampfwaffen verwendet. |
| Mod |
st die Abkürzung für „Modifikation“ und bezeichnet einen Spielzusatz (vorrangig von Privatpersonen erstellt) der Originalspieldaten nutzt, aber nützliche Dinge hinzufügt – je mehr dabei an einem Spiel verändert wird, desto komplexer wird die Mod bis man schließlich von einer Total Conversion spricht (siehe auch: Counter-Strike). |
| Multigaming-Clan |
Siehe Clan, allerdings mit dem Unterschied, dass dieser Spielerzusammenschluss verschiedene Computerspiele („Disziplinen“) bestreitet. |
| Noob |
Bezeichnung für einen nicht lernwilligen bzw. Ign oranten Neuling, wird aber auch als Beleidigung für erfahrene Spieler verwendet, die das Verhalten eines Neulings an den Tag legen oder schlichtweg Anfänger-Fehler machen. Oft ist jedoch eine ungerechtfertigte und inflationäre Verwendung zu beobachten, die den Nutzer selbst als unreif und anfängerhaft erscheinen lässt. Der Begriff ist nicht zwangsläufig durch Newbie ersetzbar.Synonyme sind: boon, n4b, nup, nupple, n00b (nicht selten mit der Vorsilbe "kack-" verwendet) |
| Online |
Online (von Englisch on = auf, line = Leitung; zu Deutsch im Netz) bezeichnet allgemein die aktive Verbindung eines Objekts mit einem elektrisch oder elektronisch betriebenen Netzwerk, insbesondere dem World Wide Web bzw. Internet. Eine ähnliche Bezeichnung ist in deutscher Sprache das ?auf (oder in) der Leitung befindlich?, wobei dies vor allem in Verbindung mit dem Telefonnetz verwendet wurde. Speziellere Bedeutungen: - ein aktiver Internetzugang (?online? sein), z. B. surfen oder chatten, gleiches gilt in diesem Moment für den Computer dieser Person.
- bei Instant Messengern wird ?Online? als Status des Benutzers angezeigt, wenn dieser seinen Netzzugang aktiviert hat.
- bei Hardware wie z. B. Computern oder Webcams bedeutet ?Online?, dass sie über das Internet angesteuert werden können.
- bei Server-Programmen bedeutet ?Online? ebenfalls, dass sie über das Internet, ein lokales oder anderes Netzwerk angesteuert werden können. So wird zum Beispiel ein laufendes Webserver-Programm als ?online?-befindlich bezeichnet.
|
| Owned |
(engl. own besitzen) frei übersetzt „Erwischt!“ oder „Dominiert“, auch pwned geschrieben |
| Progressive Camping |
Progressive Camping bezeichnet eine offensive Abart des Campens, bei dem ein Spieler (in Team basierenden Shootern wie Wolfenstein ET) eine Mischung aus schnellen Vorstößen in gegnerische Territorien mit anschließendem Festsetzen (campen) an taktisch wertvollen Positionen betreibt.Allerdings kann der Ausdruck „Progressive Camper “ auch als bösartiges Schimpfwort verwendet werden um damit Spieler zu verunglimpfen die einem zum wiederholten Male in den Rücken geschossen haben, ohne dass man sie zuvor bemerkt hat. |
| respawn |
Das Wiedererscheinen („Wiedergeburt“) eines Gegners oder Mitspielers an einer bestimmten Stelle oder in einem bestimmten Gebiet nach dessen Ableben. |
| Sniper |
Begriff für jemanden, der ein Scharfschützengewehr benutzt (englisch Sniper „Scharf-/ Heckenschütze“)In der Counter-Strike-Szene auch häufig als Camper verpönt, wobei man zwischen Sniper n (z. B. um eine wichtige Position zu sichern) und campen („irgendwo warten bis wer kommt“) unterscheiden sollte. |
| Spammen |
Als Spammen bezeichnet man das absichtliche und wiederholte Schreiben unsinniger, werbender oder störender Textmitteilungen im Spielchat.In einigen Spielen wird damit auch Kreuzfeuer und übermäßiges Werfen von Granaten, Schießen mit Granatwerfern bezeichnet, oder - im Fantasy-Bereich - ausführen von Zaubern (bei World of Warcraft z.B. „Moonfire-Spammer“).Der Begriff stammt aus dem berühmten Spam Sketch von Monty Python. |
| Spawnen |
In Ego-Shootern (vor allem in deren Mehrspielermodus) wird der Einstieg in ein Level Spawnen genannt. Hierbei materialisiert sich der Spieler in der virtuellen Umgebung, um dann am Spielgeschehen teilzunehmen. Handelt es sich um ein Mannschaftsspiel, gibt es dabei im Normalfall für jedes Team bestimmte, fixe Startpunkte, die Spawnpunkte genannt werden.
Als Respawnen wird der Wiedereinstieg nach einem Tod in einer bereits laufenden Runde bezeichnet. In klassischen Egoshootern mit hohem Spieltempo wie beispielsweise in der Quake- oder Unreal-Serie ist es üblich, dass die Spieler sofort oder kurze Zeit nach ihrem Tod wieder respawnen, um wieder am Spiel teilzunehmen. Vorher aufgesammelte Waffen und Munition gehen nach einem respawn (beziehungsweise beim Tod der Spielfigur) verloren, und die Lebensenergie wird wieder auf den Standardwert gesetzt. Im Deathmatch-Modus ist die Zahl der Respawns unbeschränkt, im Mod us Last Man Standing auf eine bestimmte Anzahl festgelegt. Bei anderen Spielen hingegen gibt es für jeden Spieler nur einen Spawn pro Spielrunde (typisches Beispiel: Counter-Strike).
Die Respawnzeit bezeichnet die Zeit, die man warten muss, um wieder spawnen zu können, nachdem die virtuelle Spielfigur gestorben ist. Je nach Spiel und Spielmodus kann diese Zeit unterschiedlich werden. Bei Shootern und Mod i, die keine (oder nur eine sehr kurze) „Spawnzeit“ haben, steigt man ein, sobald man die Feuertaste drückt. Insbesondere im Deathmatch ist unter anderem sogenanntesForce-Respawn sehr verbreitet, bei dem ein Wiedereinsteigen sofort oder nach Ablauf einer Frist erzwungen wird.
Bei einigen Spielmodi kann man den Spawnpunkt auswählen, was ein zusätzliches taktisches Element sein kann. In der Battlefield-Reihe zum Beispiel hängen die „Spawnpunkte“ mit den zu erobernden oder zu verteidigenden Flaggen zusammen. So kann das Team, je nach taktischer Situation, aus mehr oder weniger „Spawnpunkten“ wählen.
In manchen Spielen kann der Vorgang des „Spawnens“ missbraucht werden, indem nahe den „Spawnpunkten“ auf erscheinende Gegner gewartet wird, um diese beim plötzlichen Wiederauftauchen zu überrumpeln. Dieses Vorgehen nennt man Spawncampen bzw. spawnkilling. Es wird allgemein als unsportliches Verhalten angesehen, denn der „spawnende“ Gegner befindet sich in einer deutlich schwächeren Lag e: Er ist unvorbereitet, kann die örtliche Situation vor dem „Spawn“ nicht einsehen und ist (in vielen Spielen) nur minimal mit einer Startwaffe ausgerüstet. In vielen Spielen wird deshalb das „Spawncamping“ dadurch erschwert, dass die Spawnpunkte weit auseinander liegen und vom Programm zufällig angewählt werden. Einige Spiele begegnen Spawncamping damit, dass der Spawnen de Spieler für eine kurze Zeit unverwundbar ist. Hierdurch hat er die Gelegenheit, die neue Spielsituation zu erfassen und gegebenenfalls Deckung aufzusuchen, bevor er von einem Gegner verletzt werden kann.
|
| Spawnkill |
Bei Ego-Shootern verwendeter Begriff, der benutzt wird, wenn Spieler sofort nach dem Spawnen gefraggt werden. Wiederholende Spawnkill s werden als Spawncamping bezeichnet, wobei dem unterlegenem Spieler die Möglichkeit genommen wird sich eine bessere Position und Ausrüstung zu verschaffen. |
| Spielmodi |
Ein Spielmodus ist eine Spielvariante in einem Computerspiel. Häufig kann im Mehrspieler-Teil eines Computerspiels zwischen verschiedenen Spielmodi gewählt werden. Dabei ändern sich normalerweise die Start- oder Siegbedingungen. Im Folgenden werden bekannte Spielmodi in Computerspielen dargestellt. |
| Stats |
In Shootern die Punktstatistiken, siehe auch Kill-Ratio.In Rollenspielen die Charakterpunkte, die man z.B auf Fähigkeiten wie Geschicklichkeit, Leben, Stärke, Intelligenz verteilen kann, die Stats sind zu unterscheiden von den Skills, mit denen die erlernten Fähigkeiten wie magische oder physische Attacken gemeint sind |
| Stunnen |
(engl. „betäuben“) bezeichnet jegliche Art von "Außer Gefecht setzen" einer Einheit oder eines Charakters. Dies kann z.B. die kurzfristige Deaktivierung der Verteidigungsanlagen durch einen EMP in einem futuristischen Echtzeitstrategie-Spiel sein oder das K.O.-Schlagen eines Gegners in einem Rollenspiel. Manche Spiele bieten auch Gegenstände oder Zauber an, die einen Gegner oder Mitspieler für kurze Zeit außer Gefecht setzen. |
| Teamattack,TA |
Ein absichtlicher oder unbeabsichtigter Anschuss eines eigenen Teammitgliedes bei dem das Teammitglied verletzt wird (oft auch als „TA“ abgekürzt). Bei auffällig häufigen teamattacks wird der Spieler oftmals als „Teamattacker“ verpönt. |
| Teamkill,TK |
Ein absichtlicher oder unbeabsichtigter Abschuss eines eigenen Teammitgliedes (oft auch als „TK“ abgekürzt). Bei auffällig häufigen teamkills wird der Spieler oftmals als „Teamkiller“ verpönt. Einige Spiele bestrafen den Spieler mit Punkteabzug oder erlauben dem getöteten Teampartner dem „Teamkiller“ Schaden oder sonstige Schwierigkeiten zu bereiten. |
| Teams |
Dieser Ausdruck wird während des Spielens benutzt, wenn die Mannschaften unausgeglichen sind (zum Beispiel 7 gegen 4 Spieler) und dadurch eine Mannschaft einen Vorteil hat. Dieser Hinweis soll die Spieler dazu aufrufen, die unfaire Mannschaftsverteilung auszugleichen. |
| Trial |
Damit werden alle Spieler bezeichnet, die nach der Aufnahme in einen Clan oder eine Gilde zunächst ihren menschlichen und spielerischen Wert unter Beweis stellen müssen. Bevor die Clan - bzw. Gildenleitung ein endgültiges Urteil über die Aufnahme oder Abweisung eines Trial -Spielers fällt, wird meistens eine Frist von ein paar Wochen gesetzt, in der das neue Mitglied sich bewähren kann. Erst nach Beendigung dieser Frist wird dann in Absprache mit den bisherigen festen Mitgliedern über den Verbleib des Spielers entschieden. |
| Typekill |
Bezeichnung für einen Frag , bei dem das Opfer gerade damit beschäftigt war, eine Chatnachricht zu verfassen und deshalb aktionsunfähig war. Das Schreiben von in-game Nachrichten wird in manchen Spielen zum Beispiel mit kleinen Sprechblasen angedeutet, so dass sofort zu sehen ist, dass das Ziel momentan keine Bedrohung darstellt. |
| Votekick/Voteban |
Fühlen sich Spieler auf einem Server von einem anderen Spieler genervt, so können sie versuchen, genug Votes (Stimmen) zu sammeln, um den Übeltäter vom Server zu werfen. Eine zweite Möglichkeit besteht in einem Voteban, der prinzipiell genauso funktioniert, wie ein Votekick, mit dem Unterschied, dass hier abgestimmt wird, einen bestimmten Spieler vom Server zu verbannen. Auf vielen Servern ist die Option des Votekicks/-bans allerdings deaktiviert, weil sie von manchen Spielern missbraucht wird.
|
| Wallhack |
Bezeichnet einen Cheat, der es dem Spieler gestattet, durch Wände zu sehen. |
| Zocken |
Das Verb zu dem zugehörigen Nomen „Zocker“. Es ist sowohl eine Bezeichnung für Glücksspieler als auch für Computerspieler, die ein Spiel intensiv spielen. |
|